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Die „Pädagogische Betreuung im eigenen Wohnraum (PBW)“ ist eine pädagogisch orientierte ambulante Leistung. Sie soll volljährigen Menschen mit Behinderungen helfen, Zuhause selbstständig und möglichst unabhängig von öffentlicher Hilfe zu leben.

Ziele

Die „Pädagogische Betreuung im eigenen Wohnraum“ hilft dabei, eine stationäre Betreuung zu vermeiden und die Ablösung aus dem Elternhaus mit dem Ziel des Umzugs in eine eigene Wohnung vorzubereiten. Des Weiteren sollen folgende Ziele verfolgt werden:

•    Entwicklung von Selbstständigkeit,
•    Mobilität und Orientierung am Wohnort,
•    Förderung und Gestaltung des sozialen und Arbeitsumfeldes,
•    Hilfe bei der Gestaltung des Wohnumfeldes und bei der Freizeit.

Antrag und Bewilligung

Die Beantragung erfolgt bei den  örtlich zuständigen Grundsicherungs- und Sozialämtern der Bezirke. Auskünfte erteilen auch die gutachterlichen Dienststellen der bezirklichen Gesundheits- und Umweltämter.

Vor Bewilligung der Leistung wird durch den Fachdienst Eingliederungshilfen im Bezirksamt Wandsbek ein "Gesamtplanverfahren" gemäß Paragraf 58 Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch, durchgeführt.

Die Aufstellung des Gesamtplans erfolgt durch ein individuelles Fallmanagement. Dabei können neben dem behinderten Menschen zum Beispiel der behandelnde Arzt oder das Gesundheitsamt beteiligt sein.

Die Bewilligung erfolgt anschließend durch das Grundsicherungs- und Sozialamt des Bezirkes, bei dem der Antrag  gestellt wurde.

Die „Pädagogische Betreuung im eigenen Wohnraum“ ist eine „lernzielorientierte“ Hilfe. Das bedeutet, dass die Ziele, die im Bewilligungszeitraum erreicht werden sollen, bei der Bewilligung festzulegen sind. Bei der Zielformulierung ist die leistungsberechtigte Person und der Dienstleister zu beteiligen.

Übernahme der Kosten

Die Kosten übernimmt grundsätzlich der Sozialhilfeträger, sofern das eigene Einkommen oder Vermögen des Behinderten zur Kostendeckung nicht ausreicht. Unterhaltspflichtige (zum Beispiel Eltern) können im Rahmen der sozialhilferechtlichen Bestimmungen in Abhängigkeit von den Einkommensverhältnissen herangezogen werden.

Die laufende Übernahme der Kosten für die ambulanten Hilfeleistungen für den behinderten Menschen ist nicht ausgeschlossen, wenn dadurch die Notwendigkeit einer stationären Wohnform mit hoher Wahrscheinlichkeit vermieden werden kann.

Hinweis: Diese Leistung kann Bestandteil eines „Trägerübergreifenden Persönlichen Budgets“ werden.

Quelle: www.hamburg.de

Der schnelle Draht:


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Schiffbeker Weg 230 b
D-22119 Hamburg

Telefon: 040 / 68 68 34
Telefax: 040 / 68 26 70 36
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